So habe jetzt echt lange nichts mehr von mir hören lassen was meinen Blog angeht, aber es ist auch echt einiges passiert. Also nachdem wir dann aus dem Buschcamp wiedergekommen sind, mussten wir erstmal entspannen. Am Wochenende danach haben wir dann meinen Geburtstag nachgefeiert wir hatten 10 Freunde eingeladen, und dies ganze WG war einfach nur überfüllt aber es war verdammt lustig, wir sind dann feiern gegangen, waren wieder in Soccer City, um uns das Lokalderby anzuschaun dabei ist dann unser Auto auf der Hintour verreckt, haben es dann wieder gefixt und kamen fast pünktlich, danach haben wir dann das ganze Wochenende durch gegrillt, bis uns dann Samstag Nacht der Grill in Flammen aufgegangen ist und wir mit Mühe und Not den dann i-wie gelöscht haben mit Decken, nachdem alle vorheringen Löschversuche misslungen sind und der Feuerlöscher natürlich nicht funktionierte. (War nen Elektrogrill der in unserer Küche stand)
Danach hatten wir dann auch ein bischen Diskussionen in der WG mit unsern beiden älteren Mitbewohnern, aber jetzt verstehen wir uns besser als je zuvor.
Am Montag ging dann das normale Arbeiten weiter. Dienstag dann wurde ich runtergerufen, von Gogo Anna der „Mutter“ der Kinder unter uns. Eines der Kinder hatte ne verdammt tiefe Wunde im Gesicht. Und blutete wie sau, natürlich musste ich verdammt aufpassen, da er HIV positiv ist. Ich trug ihn dann aber zu Cotlands, damit er dort von den Krankenschwestern inspiziert werden konnte, die Wunde war allerdings zu tief und dazu auch noch direkt am Auge, deshalb mussten wir zum Krankenhaus in die Notaufnahme.
Notaufnahme in nicht privaten sprich staatlichen Krankenhäusern in diesem Land ist, sowas von gar nicht zu vergleichen, ich mein natürlich weiß man das, aber das zu sehen ist nochmal was anderes, es waren 2 Ärzte da, die allerdings völlig überarbeitet waren der ganze Warteraum war voll, da Cotlands allerdings Sonderstatus hat konnten wir einige Plätze gut machen, und ich dachte zu erst geht ja sogar schneller, als in Deutschland, da nur eine Person Vor uns war, allerdings dauerte es trotzdem noch 4 Stunden bis wir dran kamen, da die komplette Besetzung der Notaufnahme bei vollem Wartezimmer erstmal nen Stündchen Abendessen gegangen ist. Darauf war dann noch eine Herzattacke im Warteraum, aber auch kein Arzt da kam auch keiner.
Dann wurden wir nach all dem Geschrei und den Beleidigungen die da durchs Wartezimmer geflogen sind, auch behandelt von völlig überforderten und übermüdeten Ärztinnen, sie waren echt nett aber man sah ihnen an, dass sie echt völlig überarbeitet waren. Als wir dann gehen konnten, kam dann auch erstmal die Polizei rein mit einem angeschossenen Häftling der nur noch so in den Behandlungsraum rein taumelte in Handschellen.
Aber gut alles lief gut und der Junge sieht mittlerweile auch wieder recht gut aus im Gesicht alles schön verheilt.
Das darauf folgende Wochenende war dann 30 seconds to Mars Konzert im Coca Cola Dome Randburg ein riesen Gebäude, zumindest für Afrika immerhin 16.000 Besucher da gewesen. Aber so gut, wie nur weiße, das liegt jetzt aber auch nicht nur dran das für die meisten schwarzen die Tickets zu teuer sind, es gibt nämlich mittlerweile echt viele wohlhabende schwarze in diesem Land, zum größten Teil liegst einfach daran, dass für die meisten schwarzen nach R&B, Hip Hop und House nicht mehr soviel andere Musik gehört wird. Christoph aus Durban besuchte uns am selbigen Wochenede und wir verbrachten einen schönen Nachmittag am Pool in Sandton.
Am Sonntag sind Chrisoph und ich dann wieder ins Arpadtheitsmuseum gegangen allerdings wieder nur für 2 Stunden ist einfach zu groß dieses Museum viel zu viel Informationen, aber war echt wieder interessant.
Christoph fuhr dann Montag wieder, er war geschäftlich hier unterwegs.
Die Arbeite verlief normal, macht auch echt immer noch so Spaß aber ist auch einfach echt anstrengend und ich freu mich jetzt auch bald auf meinen ersten Urlaub.
Am Donnerstag dem 25.11 hatte dann Jennifer Geburstag, und wir verbrachten den Abend in Mellville, am ganzen Wochenende waren wir dann alle zusammen bis auf Johanna in Pretoria, um einfach auch mal wieder rauszukommen aus Joburg. Wir waren in einem echt coolen Backpacker, wo wir einige spezielle Kerle trafen einen Zimbawer, der jetzt aber in Brandenburg lebt und deshalb auch recht gut Deutsch kannte und einen Schweizer Entwicklungshelfer, der auch schon seit 2 ½ Jahren in Zimbabwe arbeitet und lebt. Marcel (AFS Deutschland) und Freddie (Afs Deutschland) waren auch dabei und wir verbrachten die beiden Nächte im Hatfield Square dem Party Viertel von Pretoria, war auch echt gut dort. Am Samstag gabs dann ne Schaumparty hat sich echt gelohnt.
Ja natürlich haben wir Jungs und dann zumindest noch nen bisschen Kultur rein gezogen waren bei ehemaligen Parlamentsgebäude, aber echt Respekt an die Regierung nach der Apartheid, dass diese ganzen Burengebäude nicht dem Erdboden gleichgemacht wurden, sowas ekliges.
Am Mittwoch brachte ich dann auch Danimar zum Backpackers von der er auf seine Reise gestartet hat. Den Bus haben wir dann auch ncoh fast verpasst, weil Danimar die falsche Adresse hatte, aber der Bus hat netter weise 1 Stunde auf Danimar gewartet, sodass am Ende dann doch noch alles gut gegangen ist.
So diese Woche war dann Weltaids Tag, wo bei Cotlands dann Tag der offenen Tür war, da hörten wir dann Vorträge die meisten der Spender waren da. Und ein ehemaliges Cotlands Kind, dass dann seine Lebensgeschichte erzählt hat. War echt spannend.
Am Mittwoch kam dann auch Ansgar an, ein neuer Deutscher in unserer WG ist echt in Ordnung.
So und heute war dann Ronald Mcdonald bei Cotlands war echt lustig und Weihnachtsparty in der Park Junior, wo wir dann auch geholfen haben und mit den Kindern Fußball gespielt haben.
Heute sind dann auch Anne, Vincent und Jan H. Wieder bei uns zu Gast. Und morgen sind wir bei einer Kollegin eingeladen.
Also ich hoffe mein Blog ist einigermaßen zu verstehen.
Bis demnächst :-)